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Production Scheduling

Produktionsplanung – warum Excel an Grenzen stösst

Viele Produktionsunternehmen setzen Excel als zentrales Werkzeug für ihre Planung ein. Die Gründe liegen auf der Hand: Das Programm ist günstig, vertraut und flexibel. Doch die Anforderungen an eine zuverlässige Produktionsplanung sind hoch – und Excel ist dafür schlicht nicht konzipiert.

Eine gute Planung ist entscheidend, weil sie weit mehr als den Produktionsprozess selbst beeinflusst. Sie wirkt sich auf Lagerbestände, Personalplanung, Lieferzeiten und letztlich auch auf die Kundenzufriedenheit aus. Wenn Planungslösungen Schwächen haben, entstehen Probleme quer durch das gesamte Unternehmen.

Excel als Planungswerkzeug – Vorteile und typische Nutzung

Excel wird in der Produktionsplanung oft aus den selben Gründen eingesetzt:

  • Das Tool ist in nahezu allen Unternehmen vorhanden.
  • Viele Mitarbeitende beherrschen die Bedienung bereits.
  • Tabellen sind flexibel und können ohne grossen Aufwand angepasst werden.

Damit lassen sich einfache Planungsaufgaben gut abdecken. Doch sobald Prozesse komplexer werden, steigt der Aufwand erheblich. Und genau an diesem Punkt beginnen die Schwierigkeiten.

Die Grenzen von Excel in der Produktionsplanung

In der Praxis zeigt sich schnell, dass Excel nur begrenzt geeignet ist. Tabellen müssen laufend manuell gepflegt werden, was zeitaufwendig und fehleranfällig ist. Schon kleine Eingabefehler oder falsche Formeln können ganze Pläne verfälschen.

Oft baut jeder Bedienende eigene Dateien, die für andere schwer nachvollziehbar sind. Eine direkte Anbindung an ERP- oder Fertigungssysteme fehlt in der Regel, sodass Daten mehrfach erfasst oder übertragen werden müssen.

Auch in Bezug auf Funktionalität stösst Excel an Grenzen. Szenarien wie Maschinenausfälle, Nachfrageschwankungen oder Lieferverzögerungen lassen sich kaum simulieren, automatische Optimierungen fehlen, und Änderungen sind nur eingeschränkt nachvollziehbar.

Die Folge sind unzuverlässige Lieferzeiten, ineffiziente Ressourcennutzung und eine geringere Planungssicherheit. Unternehmen riskieren, dass ihre Produktion teurer, unflexibler und weniger transparent wird, als sie sein könnte.

Anforderungen an eine moderne Produktionsplanung

Eine zuverlässige Produktionsplanung erfordert mehr als Excel leisten kann. Entscheidend ist Transparenz über Aufträge, Kapazitäten, Material und Personal, damit Engpässe früh erkannt und realistische Liefertermine gesichert werden.

Wesentlich ist auch die Integration mit ERP- und Fertigungssystemen. Automatisierte Datenflüsse vermeiden Doppelarbeit und stellen sicher, dass stets aktuelle Informationen in die Planung einfliessen.

Darüber hinaus braucht es Funktionen zur Simulation von Szenarien und die Möglichkeit, Pläne in Echtzeit anzupassen. So bleiben Unternehmen auch bei Störungen handlungsfähig. Ebenso wichtig ist die Nachvollziehbarkeit, damit alle Beteiligten auf einer gemeinsamen, verlässlichen Grundlage arbeiten.

Mit einer Produktionsplanungssoftware erhalten Sie:

  • Verkürzte Durchlaufzeiten und verlässlichere Abschätzung von Lieferterminen – weniger Risiko von Vertragsstrafen bei Verzögerungen
  • Geringere Kapitalbindung in unfertigen Erzeugnissen und Lagerbeständen
  • Effizientere Nutzung der vorhandenen Kapazitäten und Steigerung der Produktionsmenge
  • Mehr Transparenz in den Produktionsprozessen und bessere Verfügbarkeit von Informationen im gesamten Unternehmen

Unsere Lösung für die Produktionsplanung

Excel erfüllt viele Aufgaben zuverlässig – für die Produktionsplanung stösst es jedoch an Grenzen. Um komplexe Abläufe realistisch abzubilden, braucht es spezialisierte Systeme.

Der Proficy Scheduler wurde für diesen Zweck entwickelt. Er kann eigenständig eingesetzt oder mit einem ERP-System verknüpft werden und unterstützt Unternehmen dabei, die Dynamik des Produktionsalltags – etwa Maschinenausfälle, Auftragsänderungen oder Lieferverzögerungen – realistisch in die Planung einzubeziehen.

Das Ergebnis ist ein stabilerer Produktionsfluss, bessere Kontrolle über Liefertermine und eine transparentere Steuerung der Abläufe. Damit entsteht eine Grundlage, auf der Unternehmen nicht nur ihre Planung verbessern, sondern auch Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit steigern können.

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