
Transparente & fundierte Entscheidungen
Industrielle Datenvisualisierung: Aus Daten werden Entscheidungen
Visualisierung ist der erste Schritt zur Interaktion mit industriellen Daten. Über HMI-Screens, Dashboards oder BI-Tools werden strukturierte Daten aus vorangegangenen Schritten wie Model und Store nutzbar gemacht – kontextualisiert, filterbar und in Echtzeit.
Ein zentrales Kriterium: Usability. Visualisierungstools sollten so gestaltet sein, dass Fachanwender:innen – ohne tiefes Programmierwissen – rollenbasierte Ansichten erstellen und pflegen können. Nur dann werden Daten nicht nur dargestellt, sondern wirklich verstanden – und nutzbar für Entscheidungen im operativen Umfeld.
Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine
Was industrielle Visualisierung leisten muss
Visualisierung ist die Brücke zwischen Datenverfügbarkeit und operativer Nutzbarkeit. Im industriellen Umfeld bedeutet das nicht nur eine grafische Oberfläche, sondern eine gezielt konstruierte Sicht auf Prozesse, Zustände und Ereignisse – angepasst an die Systemarchitektur, Rollenverteilung und Echtzeitanforderungen.
Notwendig ist eine Kombination aus:

Kontextualisierten Daten
strukturierte, modellierte Daten mit klarer Semantik und Bezug zur Anlage

Zugänglichkeit
offene Schnittstellen und rollenbasierter Zugriff über Webbrowser oder mobile Endgeräte

Gestaltungsfreiheit
eigene Ansichten ohne Abhängigkeiten von Engineering oder IT – per No-Code/Low-Code
Industrielle Visualisierung im Wandel
Klassische, lokal installierte HMI- oder SCADA-Oberflächen stossen in modernen Produktionsumgebungen zunehmend an ihre Grenzen. Neue Anforderungen an Flexibilität, Datenverfügbarkeit und Nutzerzentrierung erfordern andere Ansätze – technisch, architektonisch und organisatorisch.
Ein zentraler Trend ist der Umstieg auf browserbasierte Visualisierungslösungen. HTML5-Frontends ermöglichen den Zugriff auf Dashboards und Prozessdaten über unterschiedlichste Endgeräte – ohne lokale Installation, aber mit zentraler Wartbarkeit. Gerade im Zusammenspiel mit mobilen Geräten schafft das spürbare Effizienzgewinne.
Damit Visualisierung auch ausserhalb der Leitwarte funktioniert, braucht es sichere, rollenbasierte Zugriffskonzepte. Bedienung, Instandhaltung oder Werksleitung benötigen jeweils spezifische Informationen – zugeschnitten auf ihre Rolle und ihren Nutzungskontext. Moderne Systeme setzen deshalb auf konfigurierbare Benutzeroberflächen mit differenzierten Berechtigungen und skalierbarer Zugriffskontrolle.
Ein weiterer Entwicklungsschwerpunkt: Gestaltungsfreiheit durch No-Code- oder Low-Code-Interfaces. Anstelle harter Programmierarbeit ermöglichen heutige Tools die Erstellung individueller Visualisierungen per Drag-and-Drop oder vorkonfigurierter Bausteine. So können Fachbereiche ihre Dashboards selbst erstellen und schnell anpassen, ohne auf Engineering-Ressourcen angewiesen zu sein.
In dezentralen Architekturen gewinnt zudem die Edge-basierte Visualisierung an Bedeutung. Visualisierungen laufen dort, wo sie gebraucht werden: lokal an der Maschine, nah an den Daten. Das sichert Reaktionsfähigkeit auch bei schwankender Netzwerkkonnektivität und entlastet zentrale Systeme – ideal für Anlagen mit Echtzeitanforderungen oder begrenzter Bandbreite.
Offene Standards als Basis
Interoperabilität ist eine Grundvoraussetzung, wenn Daten aus Maschinen, Historian-Systemen, MES oder Cloudplattformen in einer Oberfläche zusammengeführt werden sollen. Schnittstellen wie OPC UA, MQTT oder REST sorgen dafür, dass Visualisierungen nicht nur technisch funktionieren, sondern zukunftsfähig und erweiterbar bleiben.
Moderne industrielle Visualisierung ist nicht mehr monolithisch, sondern modular, vernetzt und nutzerzentriert. Sie integriert sich in bestehende Systemlandschaften, funktioniert über Standortgrenzen hinweg und ermöglicht fundierte Entscheidungen in Echtzeit – unabhängig davon, wo sich die Daten befinden oder wer sie nutzt.
Die Grundlage
Von der Datenquelle bis zur Aussagekraft
Effektive industrielle Visualisierung setzt strukturierte und kontextualisierte Daten voraus. Nur wenn Informationen eindeutig modelliert, zentral zugänglich und zeitlich konsistent sind, lassen sich daraus verlässliche und nutzbare Darstellungen ableiten. Technische Standards, einheitliche Schnittstellen und ein klarer Rollenfokus bilden die Basis für Visualisierungen, die nicht nur anzeigen – sondern Orientierung schaffen.

Visualisierung braucht strukturierte und kontextualisierte Daten.

Zentrale, zugängliche Datenquellen sind die Grundlage jeder Darstellung.

Offene Schnittstellen machen Visualisierungen systemübergreifend nutzbar.

Zeitlich konsistente Daten sichern die Aussagekraft von Trends und KPIs.
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