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Event-Rückblick

Was tut sich bei Velotic? Die wichtigsten Entwicklungen aus unserem Event

Bei unseren Velotic Events in Zürich und Lausanne ging es nicht nur um das neue Unternehmen, das Proficy, Kepware und ThingWorx zusammenführt. Wir konnten auch einen Blick darauf werfen, wie sich die Produktwelten weiterentwickeln und welche Themen künftig stärker zusammenspielen.

Für bestehende Kunden ist dabei eine Botschaft besonders wichtig: Die bekannten Produkte bleiben eigenständig und werden weiterentwickelt. Gleichzeitig schafft Velotic eine gemeinsame Richtung für industrielle Daten, Anwendungen und Industrial AI.


Proficy bleibt und entwickelt sich weiter

Proficy bleibt ein zentraler Bestandteil des Velotic Portfolios. Beim Event wurde deutlich, dass bestehende Lösungen modernisiert und schrittweise um neue Möglichkeiten ergänzt werden. Der Fokus liegt dabei auf modernerem Engineering, besserer Integration, höherer Skalierbarkeit und einer stärkeren Nutzung industrieller Daten.

Mit Proficy iFIX 2026 rückt vor allem das Engineering in den Fokus. Das neue webbasierte iFIX Studio schafft eine modernere Konfigurationsumgebung. Gleichzeitig werden Entwicklungsfunktionen, Performance und Upgrades weiterentwickelt. Für bestehende iFIX-Anwender entsteht damit ein klarer Modernisierungspfad, ohne dass bestehende Systeme grundsätzlich neu aufgebaut werden müssen.

Bei Proficy CIMPLICITY 2026 stehen Verfügbarkeit und Modernisierung im Vordergrund. Neue Möglichkeiten für Updates und Alarmmanagement sollen vor allem dort helfen, wo SCADA-Systeme möglichst unterbrechungsfrei betrieben werden müssen.

In der Produktionsplanung wird Proficy Scheduler weiterentwickelt. Neue Web- und Planungsfunktionen unterstützen eine modernere und effizientere Produktionsplanung. Mit Proficy Scheduler Ultimate steht zudem eine vollständig cloudbasierte SaaS-Variante zur Verfügung, die ohne eigene On-Premises-Infrastruktur betrieben werden kann und automatisch aktuell gehalten wird.

Proficy Historian 2026 entwickelt sich in Richtung moderner und hybrider Architekturen weiter. Unternehmen können ihre Produktionsdaten weiterhin On-Premises nutzen und gleichzeitig neue Möglichkeiten für Cloud- und Hybrid-Szenarien erschliessen.
Im Fokus stehen höhere Skalierbarkeit, moderne Integrationen, bessere Performance und eine flexiblere Nutzung der Daten in Reporting-, Analytics- und weiteren Anwendungen.

Proficy Operations Hub 2026 schafft eine zentrale, webbasierte Sicht auf Produktions- und Betriebsdaten aus unterschiedlichen Systemen. So können relevante Informationen für Operatoren, Engineering und Management in einem gemeinsamen User Interface zusammengeführt und rollenbasiert dargestellt werden.

Kepware erweitert seine Möglichkeiten für moderne Edge-Umgebungen

Auch bei Kepware tut sich einiges.

Mit Kepware Edge steht die industrielle Connectivity nun auch Linux-basiert und containerisiert zur Verfügung. Die Lösung unterstützt unter anderem MQTT und OPC UA und lässt sich zentral mit Kepware Manager verwalten.

Kepware übernimmt dabei zunehmend die Rolle einer standardisierten Connectivity-Schicht: Industrielle Daten werden nicht nur verbunden, sondern für OT- und IT-Anwendungen einheitlich verfügbar gemacht.

Darüber hinaus wurden am Event weitere Entwicklungen gezeigt, die sich noch auf der Roadmap befinden.

Und wo passt ThingWorx hinein?

ThingWorx ist für viele unserer Kunden noch weniger bekannt als Proficy oder Kepware.

Innerhalb des Velotic Portfolios übernimmt die Plattform eine andere Rolle: ThingWorx verbindet industrielle Daten mit Kontext, Anwendungen und Workflows.

Vereinfacht gesagt:

Kepware verbindet Daten. Proficy nutzt sie im operativen Betrieb. ThingWorx bringt Daten, Kontext und Anwendungen zusammen.

Mit ThingWorx 10.2 wird diese Rolle auch im Bereich Industrial AI konkreter. Neu sind unter anderem der ThingWorx AI Assistant, der ThingWorx MCP Server sowie AI & Agent Services. Damit können industrielle Daten und Kontexte für neue AI-gestützte Anwendungen genutzt werden.

Industrial AI wird zum übergreifenden Thema

Ein Thema zog sich durch viele der gezeigten Entwicklungen: Industrial AI.

Velotic positioniert AI nicht nur als einzelne Funktion innerhalb eines Produkts, sondern als langfristige Entwicklungsrichtung über das gesamte Portfolio hinweg. Grundlage dafür sind verbundene Daten, Historie und industrieller Kontext.

Dabei ist wichtig zu unterscheiden, was bereits verfügbar ist und was noch Zukunftsmusik ist. ThingWorx 10.2 macht die neue Agentic-AI-Richtung bereits sehr konkret. Gleichzeitig zeigte Velotic am Event weitere AI-Konzepte für verschiedene Produktbereiche, die noch als zukünftige Entwicklungen zu verstehen sind.

Was bedeutet das für bestehende Kunden?

Die Richtung ist klar: Bestehende Systeme werden nicht einfach ersetzt. Sie werden weiterentwickelt und schrittweise um neue Möglichkeiten ergänzt.

Proficy wird modernisiert. Kepware erweitert seine Einsatzmöglichkeiten am Edge. ThingWorx bringt zusätzliche Funktionen für Kontext, Anwendungen und AI ins Portfolio.

Für Unternehmen bedeutet das: Die bestehende industrielle Softwarelandschaft bleibt relevant. Gleichzeitig entstehen neue Wege, Daten besser zu verbinden, zu nutzen und in moderne Anwendungen einzubinden.

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