Friedberg investiert in nachhaltige Trinkwasserversorgung

Ein niederschlagsarmer Winter und ein sehr trockenes Frühjahr verursachten in Friedberg heuer große Wasserprobleme. Nun investierte die Stadtgemeinde 2,5 Millionen Euro in einen neuen Hochbehälter, um die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung nachhaltig abzusichern.

Das Quellgebiet der 12 Quellen der Stadtgemeinde liegt in der Katastralgemeinde Schwaighof. Weshalb auch der Standort des neuen und somit fünften Hochbehälters hier gewählt wurde. „Das Speichervolumen des neuen Hochbehälters am Wagner Kreuz von 300 m3 ist bei Engpässen entscheidend, weil der größere Verbrauch ja am Tag ist, die Quellen jedoch die gleiche Schüttung über 24 Stunden am Tag verteilt haben. Unsere Hochbehälter sind über ein Leitungsnetzwerk verbunden, was für die gesamte Wasserversorgung sehr wichtig ist”, erklärt Bürgermeister Wolfgang Zingl. Auch ein Büro inklusive Schaltzentrale für die gesamte Trinkwasserversorgung der Stadtgemeinde ist in dem beeindruckenden Bauwerk untergebracht. Herr über die Wasserversorgungsanlage ist Franz Dinbauer, der Wassermeister der Stadtgemeinde.